Sonntag, 26. Februar 2012

20.02.2012 Erneuter Start wegen Kühlschrankproblemen

Nachdem ich gestern Abend schon festgestellt habe, dass der Kühlschrank nicht geht, habe ich heute morgen die Sicherungen gecheckt. Einen Belegplan gibt es nicht, aber alle Sicherungen waren auch in Ordnung. Der Schalter für den Kühlschrank am Paneel ist das Problem. Nach einem Gespräch mit der Mietwagenfirma bin ich dann wieder zurück gefahren und von dort aus zu einem Autoelektriker. Der hatte jedoch kein Ersatzpaneel liegen und konnte auch nicht wirklich helfen. Erst hieß es, ein Paneel muß woanders ausgebaut werden und ich solle in ca. 4 Std., um 15:00 Uhr, wiederkommen. Nachdem ich wieder zurück zu Affordable Motorhomes gefahren bin, sollte ich kurze Zeit später wieder zu dem Autoelektriker fahren, weil ein anderer Mechaniker das innerhalb von 10 Minuten einbauen kann. Also bin ich wieder dahin. Dort wurde mir gesagt, der Kollege sei in 15 Minuten da, dann in einer halben Stunde. Letztendlich kam ein Mitarbeiter nach gut 1,5 Stunden und nun stellte sich heraus, dass es hinter einer Blende des Paneels weitere Sicherungen gab. Während meiner Wartezeit wurde mir erklärt, dass das Ersatzteil erst beschafft werden muss, weshalb es solange dauert.

Nach Austausch der defekten Sicherung gegen eine stärkere konnte ich um 14:20 Uhr endlich erneut los.

Erste Anlaufstation war wieder Orewa, wo ich gegen 15:20 Uhr angekommen bin. Zuerst bin 50 Minuten laufen gewesen, dann wieder im Pazifik baden gewesen. Wunderbar! Nach einem Toast-Hawai ähnlichen Mahl bin ich die 1 weiter Richtung Norden gefahren, bis zum Mahurangi Regional Park. Auch hier gibt es wieder einen einfachen, aber malerisch gelegenen Campground, direkt am Wasser. Kostenpunkt: 5 NZD mit Selbstregistrierung und telefonischer Kontaktaufnahme mit dem Ranger. Auch dieser Platz lädt zum tagelangen Verweilen ein.




Freitag, 24. Februar 2012

19.02.2012 Fahrzeugübernahme - Auckland – Shakespear Regional Park

Seit heute habe ich wieder einen fahrbaren und gleichzeitig bewohnbaren Untersatz, einen Toyota Hiace Diesel mit 3 Liter Hubraum und einem riesigen Hochdach. Nachdem ich in der City Lodge ausgecheckt und mein Zeug dort untergestellt habe, bin ich mit dem Bus Richtung Flughafen gefahren. In der Nähe des Airports habe ich dann den Rechtslenker in Empfang genommen und bin damit zurück zum Hostel gefahren, um mein Gepäck zu holen. Mit dem Fahren auf der anderen Straßenseite habe ich kein Problem, Schwierigkeiten bereitet aber das Blinken. Die Hebel fürs Blinken und für den Scheibenwischer sind genau andersherum, so dass ich regelmäßig statt des Blinkers den Wischer angeschaltet habe.






Nach dem Verstauen meiner Habseligkeiten habe ich erstmal einen Supermarkt aufgesucht und für 113 NZD eingekauft.

Anschließend auf der 1 Richtung Norden Auckland verlassen. Erster Stop ist Orewa. Herrlicher Strand, die Sonne brüllt vom Himmel also gleich mal rein in den Pazifik. Klasse!!



Ein wenig Reiseführer lesen, sonnen, und den Strand rauf und runter schlendern.

Gegen 17:00 Uhr breche ich dann auf zum Shakespear Regional Park, der in meinem Reiseführer nicht zu finden ist und deshalb gerade interessant sein könnte. Volltreffer!!



Ein herrlicher gepflegter Park, auf der anderen Seite der Bucht sieht man Auckland und es gibt eine schöne große Rasenfläche, auf der man über Nacht bleiben darf. Laut Auskunft eines Nachbarn kommt eventuell ein Ranger und will 5 NZD für den Platz haben. So kann es von mir aus weitergehen!    

06.02. – 12.02.2012 – Die Inseln

06.02. – 08.02.2012 Coral View Resort auf Tavewa Island

Endlich gutes Wetter und alles sieht plötzlich sehr viel besser aus. Zweimal täglich schnorcheln im Aquarium mit lauter bunten und schön anzusehenden Fischen, direkt vorm Ressort. Die 60 FJD Investition in einen Schnorchel und eine Tauchermaske machen sich sofort bezahlt. Alles sieht aus wie auf Postkarten und die Unterwasserwelt mit den Korallen erinnert mich sehr an das Barrier Riff von Australien.






08.02. – 11.02.2012 Barefoot Island Lodge auf Drawaqa

Mit diesem Ressort haben wir rein zufällig das große Los gezogen.  Man übernachtet in Burjen, dass sind kleine Hütten direkt am Strand. Jede Burje hat zwei Betten, so dass es viel angenehmer ist als in einem Schlafsaal. Die Unterwasserwelt ist noch viel besser als beim Coral View Ressort und ich sehe gleich am ersten Tag beim Schnorcheln 3 kleine Riffhaie.


Da das Lodgegerade den Eigentümer gewechselt hat, ist hier alles im Umbruch zum besseren hin. Da viel zu organisieren ist von den neuen Eigentümern, ist auch der Internetzugang augenblicklich kostenfrei. Ich erkunde das Ufer mit einem Kajak und paddle sogar aus einer spontanen Eingebung heraus zur Nachbarinsel Naviti Island. Unterwegs wird das Wetter plötzlich schlecht, ich bekomme heftigen Gegenwind und einen kräftigen Regenschauer. Jetzt geht mir auf, dass ich niemandem Bescheid gesagt habe, was ich mache und auch keine Schwimmweste an habe. Es geht zwar alles gut, aber insgeamt war es keine so gute Idee.


11.02. – 12.02.2012 Waya LaiLai Resort

Bei der Ankunft gegen 16:00 Uhr regnet es mal wieder ohne Unterlass und so bleibt es auch den Rest des Tages und die Nacht über. Der Empfang ist wenig freundlich, irgendeine Tuse betet die Essenszeiten herunter und begrüßt die Neuankömmlinge. Das Gepäck ist durch den Regen und den Transport durchnässt. Ich lande in einem Dorm mit zwei Dänen. Nach einem Stück Kuchen und einer Tasse Instant-Kaffee gehe ich trotz de Regens herum, mache Fotos und sehe mich am Strand um. Ich komme mit einem Einheimischen ins Gespräch, der in meinem Alter und verheiratet ist und 5 Kinder hat. Bis auf wenige Sachen ist er Selbstversorger, d.h. was er zum Essen braucht, fängt er im Meer oder wird selbst angebaut. Abends schaue ich mir die Videos der Dänen vom Skydiving und Bungee-Jumping in Neuseeland an. Am nächsten Tag ist das Wetter wieder schön und die vorher überfluteten Rasenflächen trocknen in wenigen Stunden ab. Zum baden ist es hier nicht so schön, es liegen viele Steine im Wasser und schnorcheln geht hier gar nicht. Dafür gibt es zum Frühstück selbstgebackenes Brot; sehr lecker. Den Tag verbringe ich überwiegend in einer Hängematte und nachmittags gegen 15:45 Uhr geht es mit der Fähre zurück auf die Hauptinsel.

Dienstag, 21. Februar 2012

16. – 19.02. 2012 Auckland

Selten ein so freundliches und hilfsbereites Volk erlebt, wie die Neuseeländer. Ganz anders als auf Fiji. Mit einem Super-Shuttle (Toyota Hiace mit Anhänger fürs Gepäck) lasse ich mich vom Flughafen in die City bringen. Nachdem ich mich in meinem Einzel-Zimmer in der City Lodge eingerichtet und geduscht habe, treffe ich mich nach einigem SMS-Chaos abends mit Anna aus Holland im 121 in der Ponobsy-Road, wo Live-Musik gespielt wird. Leider kostet jedes Bier 8 NZD, und auch ein ganz kleiner Snack schlägt gleich mit 7 NZD zu buche.



Alles ist deutlich teurer, besonders die Lebensmittel. Und Kommunikation wird ein Problem. Den Starbucks, den ich aufsuche, verlangt Geld fürs Internet, ein totales Novum nach den USA. Und gesendete SMS kommen weder in der richtigen Reihenfolge, noch zeitnah an; einige erst ca. 18 Std. nach dem Abschicken.

Am 17.02. laufe ich morgens nach dem Aufstehen erstmal mit einem Stadtplan eine Stunde durch die Stadt und einige Parks. Anschließend suche ich u.a. den Mount Eden auf, von dem man eine hervorragende Übersicht über die Stadt erhält.

Donnerstag, 9. Februar 2012

30.01. – 04.02.2012 Fidschi Mainland – Alles Beschiss

Der Flieger am 28.01. abends von Los Angeles zu den Fidschis ist gecancelt. Auf Nachfrage am Schalter angeblich ein mechanischer Defekt am Flieger. Merkwürdigerweise waren noch andere Fluggäste da, die mit einem Flieger vorher zu den Fidschis wollten und deren Flieger auch gecancelt wurde. In der Schlange vor dem Schalter lerne ich Marvin Koeppen, kennen. Am nächsten Tag soll ein anderer Flieger da sein, der zu den Fidschis fliegt. Die Fluggäste werden im Marriott untergebracht, mein Zimmerpreis liegt regulär bei 220 USD. Außerdem gibt es ein Dinner- und ein Breakfastvoucher. So kann man es sich richtig gut gehen lassen, ohne was zahlen zu müssen.

So starten wir am 29.01. gegen 15:00 Uhr mit dem angeblich ausgetauschten Flieger, der dann wegen Überschreitung der Datumsgrenze gegen 22:00 Uhr am 30.01. in Nadi landet. Es regnet. Gegen 23:00 Uhr ist im Smugglers Cove eingecheckt und dann geht es ab ins Bett.


Am Morgen des 31.01.2012 regnet es leider immer noch und so bleibt es die nächsten Tage auch. Es ist zwar warm, mindestens 23 Grad, aber von wenigen trockenen Abschnitten abgesehen, regnet es durchgehend mehr oder weniger heftig. Es stellt sich heraus, dass einige Zyklone wüten und die Ausläufer die Fidschis erreichen. Das Wetter ist so schlecht, dass die Boote zu den Inseln nicht mehr fahren und die kleineren Inseln sogar evakuiert werden.



Ich bringe in Erfahrung, dass am Montag viele Teile unserer Insel überschwemmt waren und der Verkehr vielerorts zusammen gebrochen ist. Viele Touris haben das Land verlassen, zum Teil haben sie sich mit dem Hubschrauber ausfliegen lassen. Genau zu dieser Zeit konnte unser regulärer Flug angeblich wegen eines mechanischen Defekts nicht starten.

Trotz des schlechten Wetters werden weiterhin Bootsfahrten zu den Inseln verkauft, obwohl die Einheimischen wissen, dass die Trips wegen des schlechten Wetters gar nicht stattfinden.

Hier handelt es sich nicht um eine schlechte Informationspolitik, vielmehr werden bewusst Infos zurück gehalten oder sogar falsche verbreitet, um an das Geld der Touris zu kommen.

Nach nur einem Tag im Land habe ich die Schnauze schon gestrichen voll. Für das Wetter kann keiner was, aber die Einheimischen sind fast durchgehend faul und linkisch. Jeder versucht, die Touristen abzuziehen. Das ist Nationalsport Nummer 1.

Weitere Beispiele gefällig:

Ein Friseur schneidet mir für umgerechnet 4,40 Euro die Haare, ich gebe auch noch Tip. Im nächsten Geschäft sagt mir ein Einheimischer, dass der Haarschnitt nicht mehr als die Hälfte hätte kosten dürfen.

In ein anderes Geschäft werde ich eingeladen, das Nationalgetränk Kawa zu trinken, irgendeine Brühe aus gestampften Wurzeln und Wasser. Mir wird versichert, es kostet nichts und es sei reine Gastfreundschaft, die man nicht ablehnen könne. Nach dieser Zeremonie soll ich unbedingt etwas kaufen, was ich aber nicht will. Da ich nichts kaufe, soll ich dann was für das Kawa trinken bezahlen.

Ich versuche, günstig einen Mietwagen anzumieten und gehe mit einer Karte die Hauptstrasse von Nadi entlang. Ich werde von einem Einheimischen angesprochen, der vor seinem Geschäft steht. Ich will nicht mit ihm reden, er lässt sich nicht abschütteln. Also sage ich ihm, dass ich einen Mietwagen haben will. Dabei will er mir nun unbedingt behilflich sein, er kenne den günstigsten Vermieter usw. und ich solle ihm in seinen laden folgen. Ich will lediglich die Adresse, die muss er aber erst herausfinden über die gelben Seiten. Also schleppt er mich doch in seinen Laden, einen Imbiss. Des Alphabets nicht mächtig, fängt ervorne in den gelben Seiten an zu suchen und nicht unter R für Rental Cars. Irgendwann findet er dann unter Mithilfe einer anderen Person im Geschäft doch noch die Anzeige und stellt eine telefonische Verbindung zu der Verleihstation her. Das Auto ist aber alles andere als günstig, so kommt der Deal nicht zustande. Jetzt will er natürlich für seine Hilfe entlohnt werden, so gebe ich ihm Geld für das Telefonat und trinke einen viel zu teuren Kaffee. Zwei Tage später nehme ich noch mal Kontakt zu der Mietwagenfirma auf, um ein Auto für einen Tag zu mieten. Jetzt ist es günstiger, aber ich soll das Auto für 3 Tage mieten. Das will ich nicht.

Und plötzlich gibt es keine Autos mehr, die sind alle ausgebucht.

Diese Geschichten kann ich auch über Taxifahrten, Busfahrten usw. erzählen. Insgesamt wird man nur abgezogen. Ansonsten arbeiten die Menschen auf Fidschi nicht. Das gilt auch für die Mitarbeiter im Hostel. Sie stehen herum und machen nichts. Morgens beim Frühstück gibt es bestimmt 4 Personen, die für den Ablauf zuständig sind. Funktioniert der Toaster nicht, ist das Obst alle, usw., die Mitarbeiter bemerken es, reagieren aber nicht. Sie stehen herum und unterhalten sich. Der Service-Gedanke ist vielen hier völlig fremd. Ich hätte gedacht, gerade im Gastronomiebereich ist das das wichtigste Kriterium.

In Nadi lerne ich in einer Pizzeria Krisztina kennen. Die wohnt zufällig auch im Smugglers Cove. Mit ihr ziehe ich die nächsten beiden Tage durch die 5 bis 7 Sterne Ressorts in der Umgebung.




Man geht einfach durch die Lobby wie selbstverständlich rein, als wäre man Gast und schwimmt dann dort in den Pools und kann sich die ganzen Anlagen mal von innen ansehen. Aufgrund des schlechten Wetters ist überall wenig los, so dass ich immer ein wenig Angst habe, erwischt zu werden. Passiert aber nicht, die Arbeitseinstellung der Fidschis sei dank. Mit Krisztina zusammen trinke ich eine Menge Bier und der Aufenthalt ist nicht mehr so langweilig. Leider reist sie am 03.02. ab. Dafür ist Marvin wieder aufgetaucht, der sein bereits in Hamburg gebuchtes Islandhopping wegen des schlechten Wetters abgebrochen hat.

So hängt man wegen des Wetters im Hostel fest. Alles kostet extra, leider auch das Internet.   

Sonntag, 29. Januar 2012

Anmerkungen zum Fahrzeug

Der von mir gemietete Van war ein GMC Safari, Baujahr 2003, bei Fahrtantritt bereits über 172.000 Meilen auf dem Buckel, mit Heckantrieb und Automatikgetriebe. Motorisiert mit einem V6-Zylinder Benzinmotor. Gemietet hatte ich das Fahrzeug bei Lost Campers. Das Fahrzeug trug den Namen „The Lorel“.

Positiv:

  • Insgesamt bin ich gut 10.500 km gefahren und der Wagen hat mich nie im ‚Stich gelassen. Er sprang immer auf Anhieb an und war sehr leise.
  • Der Motor nimmt das schlechteste und somit günstigste Benzin.
  • Er ist sehr unauffällig, niemand ahnt, dass darin jemand schläft. Dazu trägt auch die dunkle Verglasung des Fahrgastraumes bei.
  • Die Instrumentierung mit Volt- und Öldruckanzeige ist vorbildlich.
  • Es gibt viele Ablagemöglichkeiten für Kleinkram.
  • Die Matratze und das Bettzeug waren sehr bequem und haben ein angenehmes Liegen ermöglicht.
  • Funktionaler, einfacher Innenausbau. Der Bettkasten bietet viel Stauraum, ist aber schwer zugänglich und alles rutscht darin hin und her.
  • Das Fahrwerk ist trotz Blattfederung hinten als sehr sicher zu bezeichnen, die Bremsen waren standfest, wobei ich viel mit runterschalten gebremst habe.
  • Kühlbox und Gaskocher sind ebenso an Bord, wie Töpfe und Geschirr. Zwar ein Sammelsurium, aber zweckmäßig.

Negativ:

  • Der Motor ist recht kraftlos, es fehlt an Drehmoment. So wird das Fahrzeug bergauf schnell langsamer, bis er herunterschaltet und dann aber durch das höhere Drehzahlniveau auch lauter wird.
  • Der Kraftstoffverbrauch betrug 13,5 Liter/100 km. In Anbetracht der in den USA sehr langsamen und ruhigen Fahrweise und niedrigen Geschwindigkeiten ein schlechter Wert. Mein VW T4 2,5 TDI hätte hier deutlich unter 9 Liter Diesel verbraucht. Für amerikanische Verhältnisse wohl ein vernünftiger Wert.
  • Es ist ein amerikanisches Fahrzeug. Spaltmaße innen und außen, wilde Verschraubungen (mal Torx, mal Kreuzschlitz, mal 6-Kantkopf – hier wird alles verbastelt schon für die Innenverkleidungen) damit muss man leben. Interessant ist die Karosseriesteifigkeit auf allerdings wirklich schlechten Wegen. Die Vordertüren arbeiten in der Karosserie; meiner Meinung nach, weil die Scharniere unterdimensioniert sind.
  • Vergleichbare Fahrzeuge werden mit ca. 5.000 USD gehandelt. Die Kasko-Versicherung ist sehr teuer und beinhaltet noch nicht mal Glasbruchschäden an der Windschutzscheibe. Hier sollte man abwägen, ob die Versicherung wirklich notwendig ist.
  • Die Schließanlage des Fahrzeugs war eine Katastrophe. Die Zentralverriegelung ging nur zu einem kleinen Teil, besonders ärgerlich an meinem Fahrzeug war, dass immer die Schiebetür entriegelt wurde, sobald der Motor startete. So waren immer Fahrer- und Schiebetür beim Verlassen des Fahrzeugs manuell zu schliessen, was insbesondere bei Fahrten mit vielen Aussichtspunkten nervte.  
  • Wegen fehlender Standheizung und Zweitbatterie nur sehr bedingt für die Wintermonate geeignet. Dadurch, dass es sehr früh dunkel wird, meistens schon vor 17:00 Uhr, ist man auf Licht im Innenraum angewiesen. Um die Starterbatterie nicht zu belasten, operiert man mehr schlecht als recht mit einer Taschenlampe und einer Campingleuchte. Die Standheizung ist für höher gelegene Regionen unabdingbar. Ich hatte Nächte mit unter - 20 Grad Celsius. Die wenigsten Campgrounds haben einen Stromanschluss, so dass ich während meiner gut 2 Monate mit dem Fahrzeug ganze 6 mal den von mir angeschafften Heizlüfter benutzen konnte.
  • Das Fahrzeug ist rein zum Fahren und Schlafen ausgelegt. Da es im Winter früh dunkel und schnell kalt wird, ist ein Aufenthalt im Fahrzeug zum Lesen oder Essen usw. aber notwendig. Dies ist nur auf den Vordersitzen möglich, wobei sich die vorderen Scheiben nicht zuhängen lassen.
  • Vermisst habe ich einen Handfeger, eine Thermoskanne, Geschirrhandtücher und einen vernünftigen Anzünder für den Kocher. Ohne ein warmes Getränk hätte ich so manche Nacht nicht durchgestanden.
  • Es fehlt jegliches Werkzeug an Bord. Bei älteren Autos mit hohen Laufleistungen sollte ein Satz Ring- /Maulschlüssel und wichtigsten Schraubendreher an Bord sein. Irgendwas geht immer kaputt oder lose, gerade bei schlechten Wegstrecken.
  • Es gibt keinen Verbandskasten.

24. – 28.01.2012 Las Vegas und Los Angeles

Alles geht einmal zu Ende, so auch dieser USA-Aufenthalt.

In Las Vegas war ich noch bei einer Artistenshow im Hotel Circus-Circus, in dem ich vom 23.-25.01.genächtigt habe. Hier gab es übrigens ein großartiges Frühstücksbuffet, so dass ich mich jeden Morgen nach dem Mahl kaum bewegen konnte, so vollgestopft war ich.

Dann habe ich noch Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett besucht.






Am 25.01. habe ich mich dann mittags nach L.A. aufgemacht. Dort habe ich abends das Auto gewaschen und mich in irgendeinem Wohngebiet zur Nacht verkrochen. Leider gab es dort zu viele Köter, die die ganze Nacht über die Grundstücke hinweg kommuniziert haben.

Am 26.01. dann noch mal kurz nach Santa Monica und gegen frühen Nachmittag erst im Adventurer Hostel eingecheckt, dann das Auto leer geräumt und anschließend zurück gegeben. Bis zum Abflug dann im Hostel geblieben und den täglichen Shuttle zum Manhattan-Beach genutzt.