Anschließend fahre ich über Clevedon ans Wasser und dann die Küste über Kaiaua entlang bis nach Thames. Dort informiere ich mich im Visitorcenter über die Wandermöglichkeiten und verpiesel mich dann dort in die Bibliothek, weil es zu regnen beginnt. Ich bleibe über Nacht in Thames und hoffe auf eine Wetterbesserung, weil es bei dem Regen keinen Sinn macht, im Wald rumzustapfen.
Germany - USA-Southwest - Fiji - New Zealand - Australia - Singapore - Germany. Mit dem Flugzeug von einer Station zur anderen. Start: 16.11.2011 Return: 16.06.2012 Insgesamt also 7 Monate!!
Montag, 12. März 2012
07.03.2012 Auckland – Clevedon – Kaiaua – Thames
Am Morgen geht es erstmal wieder in die Nähe zum Flughafen von Auckland zum Autoelektriker, der meinen defekten Kühlschrank tauschen soll. Ein anderer Gebrauchter steht schon bereit, als ich ankomme. Der Austausch geht schnell vonstatten. Bleibt die Frage, wie lange dieser hält, da es an einer Hinterlüftung fehlt. Der Einbau eines Lüfters und das Reinsägen einer Öffnung, damit die Wärme abziehen kann, wird vom Autovermieter abgelehnt.
06.03.2012 Auckland und eine neue Digitalkamera
Nach dem Frühstück mit dem Bus in die City von Auckland gefahren und in der dortigen Bibliothek erstmal Testberichte und Preise über Kameras im Internet studiert. Danach kommen nur noch wenige Modelle in Frage. Anschließend noch die Preise für diese Fotoapparate in Neuseeland mit denen in Deutschland verglichen und dann habe ich mich auf den Weg gemacht. Letztendlich habe ich mich für die teuerste Alternative entschieden, insbesondere weil die Nikon AW 100 shock-, dust- and waterproof ist. Bis 10 Meter Wassertiefe kann man mit dem Ding sogar tauchen gehen.
Ansonsten passiert an diesem Tag nicht viel, ich gammel in der Stadt rum und aktualisiere meinen Blog. Abends bin ich zurück auf dem Campingplatz und bleibe noch eine weitere Nacht.
Mittwoch, 7. März 2012
05.03.2012 Cornwallis – Auckland
Von Cornwallis fahre ich am nächsten Morgen über Huia zum Startpunkt der Tracks. Es geht los mit dem Omanawanui Track, der auf den Bergkämmen entlang der Küste bis zur Whatipu Lodge führt. Dabei gibt es herrliche Aussichten auf Manukau Harbour und die Tasman Sea. Der Weg hat es aber auch in sich, es geht sehr steil bergauf und bergrunter und die Wildnis am Wegesrand hat sich schon einen großen Teil des schmalen Pfades zurück erobert. Das macht die Sache gefährlich, da man den Boden nicht mehr sieht und leicht in eine Kuhle tritt und ausrutscht oder umknickt. Außerdem gibt es viel Dornengestrüpp, was lange Hosen notwendig macht, die ich natürlich nicht anhabe. So schlage ich mich fast 2 Stunden durchs Unterholz und hätte die Sache wohl zwischendurch auch aufgegeben, wenn sich dann die Möglichkeit gegeben hätte.
Der Rückweg zum Auto erfolgt auf dem Kura Track, der sich durch das Landesinnere an einem Wasserlauf entlang schlängelt. Das geht lange Zeit sehr gut, obwohl auch hier die Pflanzen dabei sind, den Pfad zurück zu erobern. Irgendwann soll dann der Bach durchquert werden, was barfuß wegen der Steine nicht möglich ist. Also versucht man an flachen Stellen auf Steinen durchzukommen. Übung macht den Meister, denn insgesamt wird der Whatipu Stream 4 oder 5 Mal so überquert. Mehrere Male komme ich aber vom Weg ab und lande im Nirgendwo, so dass ich dann wieder umkehren muß. So dauert es etwas länger, bis ich völlig erledigt am Auto ankomme. Insgesamt war ich fast 5 Stunden unterwegs.
Anschließend fahre ich über Titirangi die Südküste von Auckland ab in der Hoffnung, in irgendeinem der Parks eine Dusche zu finden. Es ist wie immer: desto mehr man danach sucht, desto weniger findet man es.
Letztendlich entscheide ich mich dann dazu, in Avondale, einem Stadtteil Aucklands, auf den dortigen Motorpark zu gehen; für 18 NZD ohne Strom.
In Whatipu angekommen gehe ich erstmal an den sehr einsamen und verlassenen Strand und pausiere.
Anschließend fahre ich über Titirangi die Südküste von Auckland ab in der Hoffnung, in irgendeinem der Parks eine Dusche zu finden. Es ist wie immer: desto mehr man danach sucht, desto weniger findet man es.
Letztendlich entscheide ich mich dann dazu, in Avondale, einem Stadtteil Aucklands, auf den dortigen Motorpark zu gehen; für 18 NZD ohne Strom.
04.03.2012 Parakai – Te Henga – Arataki – Cornwallis
Nachdem ich morgens mein Laufen mangels Laufstrecke abgebrochen habe, bin ich weiter Richtung Auckland auf der 16 gefahren und dann Richtung Waitakere abgebogen. Über kleinere kurvige Straßen bin ich dann nach Te Henga (Bethells Beach) gefahren und habe mich da mit einem Buch an den Strand gepackt.
Nach einem kurzen Bad in der Tasman Sea mit heftigen Wellen habe ich mich dann wieder ins Auto gesetzt, um der Sonne zu entkommen. Es geht in den Waitakere Regional Park, dem größten Naherholungsgebiet westlich von Auckland. Auf dem Weg zum Visitorcenter in Arataki habe ich gleich noch die am Wegesrand ausgeschilderten Fairy Falls besichtigt. Die Lady im i-site; ihre Schwester wohnt in Ascheberg bei Kiel/Plön; empfiehlt mir für den nächsten Tag einen Track mit vielen tollen Aussichten. Ich drücke noch 5 NZD für die Übernachtung nach Cornwallis ab und mache mich dann auf den Weg dahin.
03.03.2012 Tokatoka – Ruawai – Paparoa – Wellsford – Helensville – Parakai
Das Wetter ist stürmisch und regnerisch. Nach einem Kaffee fahre ich weiter auf der 12 über Ruawai bis nach Paparoa. Dort finde ich einen Rastplatz mit Toilette und frühstücke erstmal ausgiebig. Anschließend ist mir nach Bewegung und mache den Bushwalk, der genau an diesem Rastplatz startet und wieder in keinem Reiseführer zu finden ist. Und wieder ein Volltreffer. Innerhalb einer Stunde hat man einen tollen Loop bewältigt. Es geht wieder durch den Wald, der Weg ist zwar schmal, aber gut befestigt. Am Wegesrand steht auf kleinen Schildern, wie die Büsche, Bäume, Sträuche und Farne heissen.
Weiter geht es auf der 12, die an der 1 endet. Diese Strasse fahre ich bis Wellsford, wobei ich mehrmals fast von der Strasse gepustet werde, dem Hochdach sei dank. In Wellsford finde ich zwar die Bibliothek, aber sie schliesst schon 20 Minuten später. Es reicht gerade, um emails abzurufen. Auf der 16 geht es dann weiter bis nach Helensville. Hier werden noch die Vorräte ergänzt und dann fahre ich nach Parakai auf den Campingplatz. Der Platz ist schön, gleich nebenan ist ein Schwimmbad, was ich aber nicht empfehlen kann.
Weiter geht es auf der 12, die an der 1 endet. Diese Strasse fahre ich bis Wellsford, wobei ich mehrmals fast von der Strasse gepustet werde, dem Hochdach sei dank. In Wellsford finde ich zwar die Bibliothek, aber sie schliesst schon 20 Minuten später. Es reicht gerade, um emails abzurufen. Auf der 16 geht es dann weiter bis nach Helensville. Hier werden noch die Vorräte ergänzt und dann fahre ich nach Parakai auf den Campingplatz. Der Platz ist schön, gleich nebenan ist ein Schwimmbad, was ich aber nicht empfehlen kann.
02.03.2012 Waipura Forest – Dargaville – Tokatoka
Vom Campground habe ich morgens zum direkt danebenliegenden Visitorcenter verholt und von dort einen Trial zum nächstgelegenen Outlook gestartet. Diese Wanderung hat knapp 2 Stunden gedauert. Der Weg ging durch dichten Wald und war aufgrund der Regenfälle der letzten Tage sehr matschig. Oben angekommen gibt es einen Aussichtsturm, den man aber auch mit dem Auto hätte anfahren können. Aber das wäre nur halb so interessant gewesen.
Zurück am Visitorcenter genehmige ich mir erstmal Kaffee und Kuchen und wasche meine Schuhe. Dann geht es wieder auf die 12 Richtung Süden. Bei Maropiu biege ich rechts ab Richtung Kaiwi Lakes und sehe mir diese Seen an. Auch die haben schöne Strände, aber mir ist mehr nach dem Meer. Nach einigen Dead-End-Straßen, fahre ich schließlich die Schotterpiste nach Omamari. Dort gibt es einen herrlichen, großen und unberührten Strand und die Brandung ist gewaltig. Hier verweile ich einige Stunden.
Zurück am Visitorcenter genehmige ich mir erstmal Kaffee und Kuchen und wasche meine Schuhe. Dann geht es wieder auf die 12 Richtung Süden. Bei Maropiu biege ich rechts ab Richtung Kaiwi Lakes und sehe mir diese Seen an. Auch die haben schöne Strände, aber mir ist mehr nach dem Meer. Nach einigen Dead-End-Straßen, fahre ich schließlich die Schotterpiste nach Omamari. Dort gibt es einen herrlichen, großen und unberührten Strand und die Brandung ist gewaltig. Hier verweile ich einige Stunden.
Montag, 5. März 2012
01.03.2012 Broadwood – Kohukohu – Rawene – Opononi – Kaikai-Beach – Waipua Forest
Heute ist Bergfest, ich habe genau die Hälfte meiner 7-monatigen Tour erreicht. An diesem Tag verfahre ich mich gar nicht, alles verläuft ideal, bis am Nachmittag meine Kamera den Dienst versagt. Gehalten hat diese Ricoh R6 ca. 4,5 Jahre. Schöner Mist, jetzt werde ich mir wohl nächste Woche in Auckland eine neue kaufen müssen.
Von der Mietwagenfirma erhalte ich einen Anruf, dass der Kühlschrank getauscht werden soll, wenn ich wieder in Auckland bin. Unterwegs nehme ich noch ein kroatisches Pärchen mit, die per Anhalter unterwegs sind. Im i-site von Opononi mache ich mich über die örtlichen Möglichkeiten schlau. Anschließend fahre ich erst zum Arai-Te-Uru Recreation Reserve
und entschliesse mich dann dazu, die Wasserfälle in der Nähe zu besuchen und den Loop-Walk dort zu machen. Dieser Weg erweist sich als Volltreffer. Es macht richtig Spass, der Weg ist zwar matschig und uneben, aber er führt geradewegs durch einen Urwald. Wirklich alles ist grün, von ganz unten bis ganz oben. Viele Kauri-Bäume stehen am Wegesrand. Dazu gesellen sich das Rauschen des Wassers und das Zirpen der Grillen. Wirklich große Klasse und empfehlenswert. Steht übrigens in keinem mir bekannten Reiseführer.
Auch die Schotterpiste zum Kaikai-Beach lohnt sich, am Ende könnte man gut wild übernachten.
Mir ist das jedoch zu früh und so fahre ich Richtung Waipoua Forest, wo die ganz großen Kauri-Trees stehen. Unterwegs gibt es an einem Lookout noch einen selbstgekochten Kaffee.
Ich mache die üblichen kurzen Touri-Wege und gehe zum Tane Mahuta, den Four Sisters und zum Te Matua Ngahere; dass sind die Namen der sehr großen Kauri-Bäume. Anschließend fahre ich zum Waipoua Forest Campground, wo ich übernachte.
Abonnieren
Posts (Atom)






















